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Ausstellung: time – work – life

Werke aus den Grund- und Leistungs­kursen Bildende Kunst des ESG und NWG Speyer

Werke aus den Grund- und Leistungs­kursen Bildende Kunst des ESG und NWG Speyer

Ausstellung: 9. Juli bis 30. August 2024, Mo-Do: 8-16:30 Uhr, Fr: 8-15:30 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Menschen – die Marionetten der Zeit

Bayer, Leonie

Mein Kunstwerk beschäftigt sich mit dem Thema „time-work-life“, das eine große Vintage-Uhr darstellt. Eine hölzerne Marionette ist in einem Netz roter Fäden eingebunden, die zu verschiedenen Bereichen führen und die Aspekte des täglichen Lebens wie Arbeit, Freunde, Familie und Verpflichtungen repräsentieren. Die Platzierung der Marionette und die Fäden, die sie festhalten, symbolisieren die komplexen und oft überwältigenden Beziehungen zwischen diesen Lebensbereichen. Dieses Kunstwerk untersucht die allgegenwärtige und unausweichliche Natur der Zeit und wie sie unser Leben strukturiert und beeinflusst. Die Marionette steht stellvertretend für den Menschen, gefangen und gleichzeitig geführt von den unsichtbaren Fäden der Zeit, die durch gesellschaftliche Erwartungen und persönliche Verpflichtungen gewebt werden. Das Werk lädt den Betrachter ein, über seine eigene Beziehung zur Zeit und den verschiedenen Rollen, die er im Leben spielt, nachzudenken.
60 x 64 cm, Mischtechnik Holz, Gips

Are you running out of time?

Röhlke, Smilla

Zu sehen sind zwei Männer im Anzug. Einer der beiden befindet sich im freien Fall. Der andere streckt die Hand nach dem anderen aus, kann diesem allerdings nicht folgen, da er sich auf dem Zeiger einer Uhr abstützt, was ihn zurückhält. Dies beschreibt wie gefesselt wir von unserer Routine und dem „Arbeitsalltag“ sind. Die Uhr gibt den Rhythmus unseres Lebens an. Der Mann im freien Fall hat es geschafft,  sich davon zu lösen und befindet sich im Fall ins Ungewisse. Der andere hält noch zu sehr an der Stabilität fest, welche ihn zurückhält aber auch stützt.
50 x 70 cm, Acryl auf Leinwand

Die Entscheidung an der Klippe

Arlt, Jennifer

Menschen priorisieren im Leben oft die Arbeit und vergessen dabei die Schönheit des Lebens. In dieser Skulptur symbolisiert der überdimensionale Aktenkoffer die Arbeit. Der Mensch droht die Klippe herunterzustürzen, weil er sich zu sehr auf die Arbeit fokussiert. Die schöne Wiese steht als Zeichen der schönen Seite des Lebens, welche der Mensch haben könnte, wenn er den Aktenkoffer loslässt.
Pappmaché, Holz, Blätter Moos, Farbe, Metall, Kreppband, Sand, Schnur – Modellierung

Vereinbarkeit von Berufsalltag und Privatleben

Häusler, Sarah

Der Beruf oder auch das Schulleben beanspruchen einen großen Anteil der Lebenszeit. Hierfür steht als Symbol das große und schwere Buch. Der Buchdeckel dient als Zeichen des Schutzes, der Beruf eröffnet dem Einzelnen viele Möglichkeiten.
Andererseits wird dem Menschen durch die Berufsausübung ermöglicht, sich zu finanzieren und sein Privatleben zu gestalten und seine Persönlichkeit zu entwickeln und Teil der Gesellschaft zu sein.
Für das Leben steht das Herz. Und für die Persönlichkeitsentwicklung und das Privatleben stehen die Blumen, die „schöne“ Seite des Lebens, die Freizeit.
Installation mit Buch, Herz aus Ton und Blüten/Pfalnzen

Metamorphosis

Ohler, Antonia

Jedes der drei Bilder hat eine Bedeutung und zusammen ergeben sie eine Abfolge.
Das erste Bild ist der erste Schritt im Verlauf des Wachsens einer Blume. Die darauf Abgebildete Blumenzwiebel steht das Wort „time“ dar die Zwiebel braucht Zeit zum Wachsen, bis sie aus der Erde kommt und eine Knospe entsteht.
Das zweite Bild ist der zweite Schritt im Verlauf einer wachsenden Blume. Darauf abgebildet ist eine Knospe, diese stellt das Wort „work“ dar. Es ist Arbeit bis die Knospe zu einer Blume wird und die Blume ihre Schönheit zeigen kann.
Im Dritten Bild sieht man eine große bunte und schöne Blüte. Sie soll das Leben darstellen, also das englische Wort „life“. Das Leben ist bunt, voller schöner Momente und soll Glück sein.
Doch auch die Blüte kann verwelken, sowie das Leben, was nach harter Arbeit und Zeit zu Ende geht.
Aquarell

Work or Life

Manthey, Elisa Marleen

Im oberen Bereich meines Bildes schwebt eine Taschenuhr, deren Kette sich durch das Bild schlängelt und an welcher links ein Teddybär und rechts ein Aktenkoffer ziehen. Das Glas der Uhr zerbricht langsam unter dem Druck und die Zeiger stehen auf „kurz vor zwölf“. Der Teddy verliert durch das Ziehen seinen rechten Arm, während aus dem Aktenkoffer Blätter fliegen und Chaos entsteht. Alle drei Elemente sind in einem menschlichen Kopf verwurzelt. Die eine Hälfte ist lebendig, während die andere als Totenschädel dargestellt ist. Man sieht auch, dass die Wurzeln sich in den Schädel bohren und ihn langsam zerstören. In den Bildecken sind auf dem schwarzen Hintergrund leichte rote Akzente gesetzt. In meinem Bild möchte ich den konflikt zwischen Kindheit und Erwachsensein thematisieren. Außerdem zeigt es, wie sehe die Frage, wie man sich seine Zeit zwischen Arbeit/Schule (Aktenkoffer) und Familie/Hobbies (Teddybär) aufteilen soll, einem beeinflusst und dieser Konflikt jemanden innerlich zermürben kann, sodass das, was eigentlich wichtig ist, auch darunter leidet.
40 x 50 cm, Acryl auf Leinwand

Time flows by

Müller, Manyana

Mein 3D-Gemälde zeigt oben eine junge Hand, welche eine Taschenuhr hält. Diese fließt jedoch davon und tropft somit in die abgearbeitete, offene Hand auf der unteren Seite. Es verdeutlich, dass man zu Beginn des Lebens noch denkt, dass einem genug Zeit zur Verfügung steht und nicht darauf geachtet werden muss, was damit geschieht. Jedoch merken die meisten, wenn sie älter werden und schon viel Lebenszeit in die Arbeit gesteckt haben, dass diese nun langsam vergeht. Sie versuchen die Zeit festzuhalten, oder auch anzuhalten, allerdings würde sie ihnen einfach durch die Finger fließen. Die goldene Uhr betont außerdem, dass die Zeit wertvoll ist und man schon früh anfangen sollte, sie zu schützen.
Installation auf Holz

Arbeit verbindet Generationen

Kubitz, Sonja

90 x 60 cm, Fotografie auf Leinwand

At work

König, Nele

Mit meiner Fotografie wollte ich das Thema „Arbeit“ als Bild festhalten. Hier habe ich die Arbeit meines Vaters als Inspiration genommen und ihn während der Arbeit fotografiert.
90 x 60 cm, Fotografie auf Leinwand

Personal puppet

Klingel, Amira

Ich möchte durch mein Kunstwerk die Vielschichtigkeit des eigenen Lebens und auch die zu Teilen vorhandene Machtlosigkeit über dessen Verlauf verdeutlichen. Es wird durch verschiedene auch selbst geschaffene Faktoren beeinflusst und auch gelenkt.
30 x 24 cm – Mixed Media Gouache und Aquarell auf Acrylscheiben

Yearning

Becht, Aurelia

Der weiße Teil im Bild, auf den der Blick zuerst gerichtet ist, ist das im Leben wonach wir streben. Ganz nach dem Motto: „Wir wollen immer das, was wir nicht haben.“ Bei längerem Betrachten fällt auf, dass diese weißen, unerreichbaren Dinge auch im naheliegenden, alltäglichen Leben sind.
50 x 70 cm, Acrylfarbe mit Spachtel auf Leinwand

Blooming Thoughts

Lindler, Mia

Das Bild zeigt eine Metapher für das Gleichgewicht zwischen Arbeit, Leben und Zeit. Der Kopf, welcher symbolisch den Menschen repräsentiert steht für das Leben. Die Blumen, welche aus dem Kopf wachsen stehen für die verschiedenen Facetten des Lebens, welche durch Zeit & Arbeit entstanden und gewachsen sind.
„time-work-life“
Die Blumenarten und verschiedenen Farben zeigen die Vielfalt der Interessen eines Menschen welche im Laufe der Zeit und des Lebens entstanden sind. Jede Blume steht für eine Lebenserfahrung und repräsentiert diese.
Die Arbeit hat einige Blumen genährt und geholfen zu wachsen, doch nur ein Teil da die Arbeit nicht der Fokus im Leben sein sollte.
Die lebendigen Blumen stehen für das Leben – Familie, Hobbys, Ziele und Erlebnisse. Wenn man diese Dinge pflegt und wertschätzt, werden sie zu positiven Erinnerungen, welche das Leben erfüllen.
Zusammengefasst zeigt das Werk ein Ideal eines ausgewogenen Lebens, in welchem Zeit und Arbeit im Einklang zueinanderstehen. Die Mischung aus Struktur und Lebendigkeit zeigt die harmonische Verbundenheit der beiden Elemente. 
40 x 50 cm, Schnur und Acryl auf Leinwand

Everyday Rush

Pabst, Celina Sophie

Das Bild zeigt eine Szene vor einem großen Bahnhofsgebäude, in dem die Menschen in ständiger Bewegung sind. Verschwommene Silhouetten und die Eile der Passanten symbolisieren die Vergänglichkeit und das ständige Voranschreiten der Zeit. Der Bahnhof als Ort des Kommens und Gehens wird zum Sinnbild für das ständige Streben nach Balance zwischen Arbeit und Leben in der modernen Gesellschaft. In dieser Momentaufnahme verschmelzen Zeit, Arbeit und Leben zu einem untrennbaren Strom, der die Hektik und die flüchtigen Begegnungen des Alltags einfängt.
Das Bild lädt den Betrachter ein, über die Geschwindigkeit des Lebens und die Herausforderungen der Vereinbarkeit von beruflichen Verpflichtungen und persönlichen Momenten nachzudenken.
Fotografie

Chancen im Zwiespalt

Hoffmann, Lina und Lennartz, Clara

Das Projekt thematisiert die ambivalenten Aspekte der Zeitarbeit. Durch die Darstellung zweier Figuren, die die positiven und negativen Seiten dieser Arbeitsform verkörpern, möchten wir die Spannung zwischen den Chancen und Herausforderungen der Zeitarbeit visualisieren. Die eine Figur schlendert selbstbewusst und positiv, während die andere kraftlos und gefesselt wirkt, um die Kontrolle und mögliche Ausbeutung durch Zeitarbeitsfirmen zu symbolisieren. Der Schriftzug „Chance“ in der Mitte repräsentiert die potenziellen Möglichkeiten und gleichzeitig die Risiken, die mit Zeitarbeit verbunden sind.
33 x 8 x 14 cm, Tonplastik mit Draht

Der Draht der Zeit

Pfundstein, Alexandra Maria

Auf meinem Werk ist eine rote EKG-Linie zu erkennen. Diese symbolisiert sowohl die Höhepunkte als auch die Tiefpunkte des Lebens sowie die schnelle verstreichende Zeit auf diesem Planeten. Dazu integrierte ich einige wichtige Jahreszahlen von GABIS sowie ein Jahr, welches in die offene Zukunft der Firma führt. Die Sehenswürdigkeiten stehen für Orte, denen man im Leben begegnet. Einige davon habe ich schon besucht, andere würde ich gerne noch sehen. Der Arbeiter klammert sich mit all seiner Kraft an dieses so kostbare Leben, dass durch seine Arbeit stark beeinflusst wird. Ich habe genau dieses Design gewählt, weil es das gesamte gegebene Motto „time-work-life“ in einem Werk vereint.
Zeichnung, Draht, Figur

Time flies

Walter, Anna

Das Werk zeigt, wie Arbeit, Zeit und Leben miteinander verbunden sind und sich beeinflussen. Der Stiefel symbolisiert dabei den Menschen selbst. Er befindet sich auf seinem individuellen Lebensweg, welcher durch die Spuren im Sand deutlich wird. Zudem spielen sie auf den Zyklus des Lebens und der Vergänglichkeit an. Die Hand steht für die Arbeit und das menschliche Schaffen. Sie näht direkt am stiefel und zeigt somit, wie der Mensch Arbeit in sein Leben steckt und seinen Lebensweg aktiv gestaltet. Der Faden der Nadel führt zu einer Taschenuhr. Sie repräsentiert die Zeit, die der Mensch ebenfalls in sein Leben investiert und die aber auch unaufhaltsam vergeht.
80 x 40 cm, Installation

Das Bildnis einer Lebenszeit

Spitz, Franziska

In der Zeichnung ist die Lebenszeit als Mensch mit Uhrenkopf dargestellt. In seinem Uhrenblatt befinden sich zwar Zwiffern/Zahlen, jedoch ergibt die Reihenfolge der römischen Ziffern keinen Sinn. Durch die Arbeit verschwimmt die Zeit und wird ungreifbar. Die Risse visualisieren das Ganze, oftmals verliert man das Zeitgefühl. Das Ziffernblatt und einer der Zeiger, zeigen Währungen. Damit betone ich das Thema der Zeit (Uhr), Arbeit (Geld).
Im Bild streckt der Mann seine Hand zum Betrachter aus und fordert ihn durch die Wörter ‚Vita‘ und ‚Pecuniam‘ auf, einen Deal abzuschließen. Diese Worte sind lateinisch und bedeuten übersetzt ‚Lebenszeit für Geld‘.
Mit Zeitarbeit nimmt man jedesmal den Tausch an, seine Lebenszeit zu opfern, um an schnelleres Geld zu kommen. Die Verkörperung der Lebenszeit – in meiner Vorstellung – bildet der Mann im Gemälde ab. Jeder arbeitet, um Geld für seine Freizeit zu haben, hat dann aber keine Zeit, weil man so viel arbeitet. Somit sollte ein Job weise überlegt werden.
60 x 60 cm, Mischtechnik

Gebunden

Pfeiffer, Florentine

Wir rennen konstant der Zeit hinterher, zwei Zeiger die uns fesseln. Und die Arbeit steht bei vielen an erster Stelle, wir sind davon anhängig. Sogar wenn das eigene Kind Geburtstag hat: „Ich muss leider wohl zur Arbeit“.
Also in einem so strukturierten Leben, in dem die Uhr konstant tickt… DA sind wir alle gefesselt.
Und eine Firma, die Arbeit vermietet?
Wo sind Arbeiter gefesselt?
40 x 40 cm, Gips auf Leinwand

LEBEN

Blank Ruiz, Anna

Das Bild zeigt mit der Spachteltechnik einen Farbverlauf (schwarz zu weiß) von innen nach außen. Je nach Betrachtung des Bildes sind verschiedene Dinge zu erkennen. Schaut man auf das gesamte Bild, dann scheint es vorerst wie ein Tunnel, der sehr tief und dunkel ist. Dies wirkt zum einen frustrierend aber auch hoffnungsvoll, da es einen langen weg und so ein langes Leben symbolisiert. Betrachtet man das Bild von nahem, so scheint die Mitte eine Rose zu sein. Diese steht für das Leben und ein gutes Ende am Ende des Tunnels (des Lebens).
29 x 21 cm, Acrylfarbe mit Natron, Spachteltechnik

Mein Papa spielt den ganzen Tag am Computer und verdient Geld damit

Flory, Sophie

Kritik am Homeoffice; wirklich sinnvoll? Was ist die Arbeitsatmosphäre, wenn man zu Hause arbeitet? Inwiefern geht das mit einer Familie? Eigentlich nicht wirklich. Die Arbeit vereinnahmt einen.
60 x 90 cm, Fotografie nach den Filmstills von Cindy Sherman

Emotions-Uhr

Klaes, Aline

Das Werk soll symbolisieren, dass die durch helle und dunklere bzw. kräftigere Farben dargestellten Emotionen eines Menschen, wenn ein bestimmter Lebensaspekt dieses Menschen z.B. Arbeit und Freizeit mit bestimmten Emotionen verbunden ist, sich auch vermischen können oder Einfluss auf den jeweils anderen Lebensaspekt und die Grenze zwischen negativ und positiven Assoziationen sehr nah beieinander liegen. Der Fokus liegt großteils im Auge des Betrachters. Als Symbol für ‚Time‘ habe ich die Uhr verwendet. In Kombination mit der Gestaltung des Zifferblattes zeigen die Uhrzeiger, wie schnell bzw. langsam eine Emotion auf die nächste umspringen kann.
40 x 30 cm, Acryl auf Leinwand mit Uhrwerk

Der Mensch im Wandel der Zeit

Zwickart, Lena

Das Bild zeigt in erster Linie eine Uhr. Der Kunststil veranschaulicht eine Entwicklung vom Barock (Schnörkel) bis hin zum abstrakten Expressionismus (um 1950). Das Leben und somit der Mensch als Individuum steht im Mittelpunkt (helle, bunte Farben). Mensch beeinflusst Außen- und Nachwelt. Dunkle Farben im Hintergrund reflektieren die Arbeitswelt, welche meist nicht perfekt ist, so wie auch der Farbauftrag (-> kann als Kritik verstanden werden). Die bunten Sprenkel auf dem Hintergrund veranschaulichen den persönlichen Charakter jedes Individuums.
40 x 30 cm, Mischtechnik auf Leinwand mit Uhrwerk

Fäden der Kontrolle

Schreibe, Anna

Rote und schwarze Farbe sowie die Darstellung der Hände, die eine Figur an Fäden halten, deuten auf Themen wie Kontrolle und das Schicksal hin.
30 x 30 cm, Mischtechnik auf Schallplatte

The difficulty of balance

Holländer, Elena

Die Silhouette des Menschen mit ausblassendem Herz symbolisiert die Vernachlässigung von Gefühlen. Das Gehirn voller Zahnräder steht für monotone Arbeit und das Auge mit Uhrzeigern für ständigen Stress. Er hält ein Gewicht als Symbol für das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit. Im Hintergrund ist eine Zeitungscollage, voller aktueller Schlagzeilen, da man sie mitbekommt, sich darüber jedoch nicht groß Gedanken macht, da man durchgehend auf sein Leben fixiert ist, dass man irgendwie seine Arbeit noch schaffen kann um zumindest ein wenig Freizeit zu haben, doch in der Freizeit trotzdem nur an die Arbeit denkt, was man alles noch zu erledigen hat. Die Silhouette ist ungeschliffen, um menschliche Unvollkommenheit darzustellen.
40 x 50 cm, Mischtechnik auf Leinwand

Hidden Faces

Grimmeisen, Alina

Mein Gemälde soll vor allem die Zeitarbeit in der Vergangenheit beleuchten, bei der die Arbeitskraft oft ausgebeutet wurde und unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten musste. Auch heute wird dies noch manchmal der Fall sein, weshalb ich darauf aufmerksam machen möchte, dass hinter jeder Arbeitskraft ein Mensch und keine Maschine steht.
80 x 80 cm, Mischtechnik

Zwischen zwei Welten

Kistner, Lea

Das Werk zeigt die Zerrissenheit einer Privatperson zwischen ihrem Privatleben, der Freizeit und ihrer Freiheit und dem eng getakteten, stressigen, beängstigenden Leben, dass sie als Arbeitende führt. Die Farben im oberen Teil des Bildes stehen dabei symbolisch für Freiheit, Spaß, Gelassenheit, Jugend und Liebe, während die Farben in der unteren Bildhälfte Gefühle wie Angst, Ekel, Wut, Hass, Verzweiflung, Trauer und Scham zum Ausdruck bringen sollen. Die Person im Zentrum des Bildes steht gleichzeitig im Zentrum dieser Gefühlswelten und wird ambivalent von dieser beeinflusst und limitiert. Dass die Person ihr Schicksal selbst bestimmen und die Zeitverteilung beeinflussen will, wird durch die Fingerabdrücke im unteren rechten Bereich symbolisiert. Dabei zeigt sich auch, dass dieser Versuch nicht gelingt und die Person in der Ambivalenz gefangen bleibt.
Bei der Motivwahl war mir besonders wichtig, dass das Werk zu jedem Betrachter auf eine individuelle Art und Weise sprechen kann. Die ambivalenten Farbwelten sollen unter Omnipräsenz der limitiert verfügbaren Zeit jedem Betrachter die Möglichkeit geben, sein eigenes Leben wiederzufinden. Für die einen mag die dunkle Farbwelt für einen unzufriedenstellenden Beruf und die helle Farbwelt für die ersehnte Freizeit stehen, für andere wiederum kann die dunkle Farbwelt eine lange Arbeitslosigkeit und die helle Farbwelt die erhoffte Anstellung darstellen.
50 x 60, Acryl auf Leinwand

Three Phases

Sinoradzki, Olivia

Das Kunstwerk soll für den Betrachter einen möglichst großen Interpretationsspielraum zulassen. Es beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Aspekte von ‚time – work – life‘ auf Personen. Jedoch können es auch die Verbindungen sein, die erst die Wirkung erzielen. Es kann zur Einschränkung und Unzufriedenheit führen. Jedoch ist auch das Gegenteil möglich, da man durch das Zusammenspiel die eigene Erfüllung und Zufriedenheit erlangen kann. Auch können diese Zustände zeitlich begrenzt sein und sind für viele noch ungewiss, da die Berufswahl noch ungewiss ist.

Zwei Welten

Sandner, Rahel

Mit meiner Fotografie „Zwei Welten“ war es mir besonders wichtig, die positiven als auch die negativen Seiten der Arbeit zu verdeutlichen. So symbolisiert die obere Hälfte die negativen Seiten der Arbeit wie die Arbeitslosigkeit, Geldprobleme und Sorgen, die damit kommen. Die untere Hälfte verdeutlicht hier die positiven Seiten der Arbeit, wie den Luxus und die Sicherheit, welche damit kommen.
80 x 80 cm, Fotografie auf Leinwand

Das Handwerk

Linn, Elina

Das Werk hat die Intension, die Kunst der handwerklichen Berufe widerzuspiegeln. Die Fotografie entstand in einer Schreinerei. Ich fotografiere den selbständigen Schreinermeister bei dem Ausmessen einer maßgefertigten Treppe. Die Treppe symbolisiert die Bedeutung und Wichtigkeit der handwerklichen Berufe, welche heutzutage unterschätzt wird. Denn ein Haus ohne Treppen? Ein Esszimmer ohne Tisch? Die handwerklichen Berufe sind essenziell und bedeutend für unsere heutige Gesellschaft und sind eine eigene Kunst.
100 x 50 cm, Fotografie auf Leinwand

Arbeitsalltag an der Gemüsestraße Vorderpfalz

Thomas, Lina

Die Pfalz ist das größte Frühkartoffelanbaugebiet Deutschlands. Speziell die Vorderpfalz ist von der Sonne verwöhnt und bietet fruchtbare Böden an der Gemüsestraße. Dank vieler fleißiger Hände und hartem Arbeitseinsatz der Erntehelfer können täglich tonnenweise Kartoffeln und anderes Gemüse geerntet werden.
80 x 80 cm, Fotografie auf Leinwand

Transformation 01010100 0110010010 …

Schmidt, Jasmina und Becker, Mathis

In Windeseile übernimmt künstliche Intelligenz wesentliche Bestandteile des modernen Arbeitslebens. Auch in den Schulalltag hat sich der digitale Helfer schnell integriert und ist nicht mehr wegzudenken. Doch so wird auch immer schwieriger nachzuvollziehen, wer der eigentliche Urheber der Arbeiten ist. Die Grenzen verfließen…
160 x 100 cm, Acryl auf Leinwand

Work or Life

Bellmann, Jeanette

Reingeboren in die Arbeit.
Installation Schuhkarton als Sarg mit Puppe

Arbeitskampf

Oesterling Sara E.

„Heutzutage will keiner mehr arbeiten.“ Das ist ein Spruch, den viele junge Personen heutzutage zu hören bekommen. Mit dieser Fotografie wollte ich aussagen, dass es nicht darum geht, dass junge Leute zu faul sind um zu arbeiten, sondern darum, dass sie einfach nicht unter solchen unsicheren Bedingungen arbeiten wollen und sich eine abgesicherte Arbeit, welche mit ihrem Lohn eine lebenswerte und abgesicherte Zukunft bereitet, wünschen und auch bereit sind, für diese einzustehen.
100 x 75 cm, Fotografie auf Leinwand

Zerreißprobe der Existenz

Veselaj, Almira

Meine Arbeit thematisiert die Spannung zwischen Zeit, Arbeit und Leben. Eine zerstörte Ledertasche, beschmiert mit Blut, aus der ein Embryo herausfällt, dient als kraftvolle Metapher für die Zerbrechlichkeit und das unaufhörliche Ringen um ein ausgewogenes Leben. Die zerstörte Ledertasche, einst Symbol für Ordnung und Stabilität, steht nun für die Schäden durch den Druck der modernen Arbeitswelt. Leder als langlebiges Material symbolisiert menschliche Widerstandskraft, doch die Zerstörung zeigt, dass selbst das Stärkste unter Druck zerbrechen kann. Das Kunstblut präsentiert das innere Leiden und Opfer, die im Namen von Erfolg und Produktivität gebracht werden. Blut als Lebensessenz verweist auf die lebenswichtigen Kräfte, die durch den ständigen Kampf zwischen Arbeit und persönlichem Leben verbraucht werden. Der Emryo symbolisiert sowohl Verwundbarkeit als auch Hoffnung auf Erneuerung. Als Verkörperung neuen Lebens steht er für die Möglichkeit eines Neubeginns und verdeutlicht gleichzeitig die Balance zwischen beruflichen Verpflichtungen und persönlichen Bedürfnissen.
Installation mit Aktenkoffer, Embryo, Kunstblut und Absperrbändern